Nebenwirkungen einer Strahlentherapie effektiv verhindern

19.05.2022

Die Strahlentherapie ist einer der Säulen der klassischen Krebstherapie. Sie ist effektiv bei lokalisierten Tumoren. Der große Nachteil aber sind die starken Nebenwirkungen auf das Bestrahlungsgebiet und das Immunsystem.

Eine Krebserkrankung ist niemals ein lokales Geschehen. Immer ist der ganze Körper mitbetroffen, denn Krebszellen haben die Tendenz sich auszubreiten. Dabei nutzen sie z.B. die Blutbahn, um entfernte Organe zu befallen (Metastasierung). Da eine Strahlentherapie aber nur ein begrenztes Gebiet erfassen kann, ist sie als alleiniges Therapiekonzept oft nicht ausreichend und wird meistens in Kombination mit anderen Behandlungen eingesetzt.

Ein weiteres Problem ist, daß sich Krebszellen schnell an die Behandlung anpassen und wiederstandfähig (resistent) werden. Als Resultat verliert die Strahlentherapie ihre Effektivität und kann nicht mehr ausreichend wirken.

Hier gibt es verschiedene Lösungsansätze. Es ist mittlerweile gut untersucht, wie eine Strahlentherapie effektiver gemacht werden kann. So ist z.B. bekannt, daß sauerstoffreichere Krebszellen empfindlicher auf Röntgenstrahlen reagieren als solche, die wenig Sauerstoff enthalten. Die von uns eingesetzte lokale Hyperthermie verursacht eine Durchblutungssteigerung im Tumor und erhöht den Sauerstoffgehalt. In der Folge wirkt die Strahlentherapie besser und kann in der Kombination mehr Krebszellen abtöten.

Ein gewisser Prozentsatz von Krebszellen befindet sich immer in einer Art Ruhephase (sogenannte G0-Phase). Diese Zellen sind besonders resistent gegen jede Art von Strahlen- und Chemotherapie. Wir setzen Methoden ein, um diese Krebszellen aus der Ruhephase zu bringen und sie dadurch empfindlicher zu machen.

Leider schädigt die Röntgenstrahlung auch gesunde Zellen. So resultieren z.B. die Nebenwirkungen auf das Immunsystem auf einer Schädigung des Knochenmarks. Die sich schnell teilenden Schleimhautzellen des Darmes und des Rachens sind ebenfalls stark betroffen. Auch wirken Röntgenstrahlen nicht selektiv auf die Krebszellen. Die Strahlung passiert immer auch gesunde Zellen, die dadurch ebenfalls geschädigt werden. Eine Lösung wäre hier die Verabreichung von Substanzen, welche die gesunden Zellen widerstandsfähiger gegenüber Strahlenschäden machen. In der integrativen Onkologie ist mittlerweile eine Reihe von pflanzlichen Molekülen dafür im Einsatz.  

Zusammengefaßt können integrative Behandlungen die Wirkung der Strahlentherapie verstärken und zugleich ihre schädlichen Wirkungen auf die gesunden Zellen und Organe verhindern. Die Folge ist ein besseres Behandlungsresultat bei gleichzeitiger Reduzierung der Nebenwirkungen.

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